Homöopathie

Heilungshindernisse

Manchmal kommt man mit der Homöopathie nicht weiter.

Das ist eine Erfahrung, die alle homöopathischen Behandler immer wieder machen: man findet ein sehr gut passendes Arzneimittel, aber die erwartete Wirkung bleibt aus. Man ändert Potenz, Dosierung oder auch das Arzneimittel - mit dem gleichen Ergebnis: nichts tut sich. Eine häufige Erklärung dieses Phänomens ist die Existenz sogenannter Heilungshindernisse.
Allgemein gesprochen handelt es sich um Zustände im oder bei dem Patienten, die den verabreichten Arzneireiz so abschwächen, verändern oder zerstören, dass eine Reaktion des Organismus darauf ausbleibt. Folglich ist es eine wesentliche Massnahme, diese Heilungshindernisse zu erkennen und zu beseitigen.
Doch dazu ist es erforderlich, das Hindernis erst einmal zu identifizieren. Das ist im Einzelfall nicht immer einfach. Denn die Anzahl der Möglichkeiten ist groß. Auch Hahnemann hat das Problem schon vor fast 200 Jahren erkannt und Hinweise gegeben. Sie finden sich im "Organon der Heilkunst" ? 260 und der dazu gehörigen Fussnote (siehe hier).
Meiner Ansicht nach sollte man diese Aufzählung aber nicht wörtlich nehmen, sondern deren Bedeutung verstehen: ALLES, WAS DIE LEBENSKRAFT STÖRT, STÖRT AUCH DIE HOMÖOPATHISCHE BEHANDLUNG UND IST DESHALB ZU UNTERLASSEN ODER ZU BESEITIGEN - auch heute.
Fortsetzung ...