Homöopathie

Lebenskraft

Hahnemann führte das energetische Prinzip in die westliche Medizin ein.

Der wesentliche Unterschied der Homöopathie zur Schulmedizin besteht in dem unterschiedlichen Menschenbild. Während die Schulmedizin von einem mechanistischen Ansatz ausgeht ("der Mensch ist wie eine komplizierte Maschine"), liegt der Homöopathie die Erkenntnis zugrunde, dass der Mensch ein lebendiges Wesen ist. Hahnemann nannte das Etwas, das den materiellen Körper erst zum lebenden Menschen macht, die "Lebenskraft".
Man kann sie nicht sehen, man kann sie nicht messen, aber man kann ihre Auswirkungen beobachten. Sämtliche körperlichen Vorgänge, Empfindungen, Gedanken und Gefühle werden in der Homöopathie als Ausdruck der Lebenskraft betrachtet. Der Zustand der Lebenskraft bestimmt auch, ob ein Mensch gesund oder krank ist. Sicht- und spürbar wird es dann an den Veränderungen der körperlichen Vorgänge, Empfindungen, Gedanken und Gefühle, also den Krankheitszeichen oder Symptomen.
Und auch die Behandlung erfolgt über die Lebenskraft. Sie ist immateriell. Grobstoffliche Reize üben auf sie keine positiven Effekte aus. Deshalb können am Besten gleichartige, also immaterielle Arzneireize ihre Wirkung an der Ursache der Erkrankungen entfalten, indem sie die Lebenskraft regulieren und so Gesundheit wiederherstellen.