Homöopathie

Behandlungsweise

Die grundsätzliche Frage lautet nicht: "Was hat der Patient?" sondern: "Wie hat es dieser Mensch?"

Diagnosen sind also nicht so wichtig in der Homöopathie - jedenfalls nicht für die Mittelfindung. Statt dessen kommt es darauf an, zu erkennen, wie sich das Kranksein individuell darstellt. Oder - um mit den Worten Hahnemanns zu sprechen - wie sich die Verstimmung der Lebenskraft im Inneren des Menschen in wahrnehmbaren Krankheitszeichen oder Symptomen äußert. Diese zu erkennen, dazu dient die Anamnese.
Aus dem individuellen Muster der Symptome eines Menschen ergibt sich, ähnlich wie bei der Arzneimittelprüfung, eine Art Bild oder Muster. Nach der Ähnlichkeitsregel ist nun das Arzneimittel, das in seinem Arzneimittelbild dem Bild der Symptome des erkrankten Menschen am ähnlichsten ist, in der Lage, die verstimmte Lebenskraft ins Gleichgewicht zu bringen, wodurch deren äußerlich wahrnehmbaren Merkmale, eben die Symptome, verschwinden und somit Gesundheit ermöglichen.
Welche Kriterien dabei zu beachten sind, wie der Arzt den Heilungsverlauf beobachten und einschätzen kann und andere wichtige Informationen erhalten Sie auf den nächsten Seiten.